Ermelo, 17.3

Ganz früh klingelte der Wecker. Manche von uns hatten in der Nacht immer noch am Abendessen zu kauen und waren dementsprechend müde. Und eigenlich hatten wir auch keine rechte Lust auf Frühstück, schon gar nicht auf Schinken. 
Mit unserem Mietwagen fuhren wir zum Flughafen in Port Elizabeth. Heute sollten sich unsere Wege trennen. Liane und Holgi flogen um halb neun nach Johannesburg und wir folgten eine Stunde später. Für die Beiden ging die Reise weiter in den Krüger Nationalpark und wir sollten unser Safarimobil übrernehmen.
Wir wurden abgeholt und nach Pretoria gebracht. Auf dem Hof vom Autovermieter bekamen wir eine Einweisung und machten noch den ganzen Papierkram. Danach ging es dann endlich auf Pad, wie man hier sagt.
Ungefähr 200 Kilometer waren es bis Ermelo. Wir fuhren durch fruchtbare Landschaften, vorbei an Dörfern und Kuhweiden und dann hatten wir es geschafft. 44 on Ennis hieß unsere nächste Unterkunft. Zuerst erschraken wir und hatten so unsere Zweifel, ob wir uns hier wohlfühlen würden. Doch das herzliche Willkommen zerstreute alle unsere Bedenken. 
Das Abendessen bekamen wir in einem paradiesischen Innenhof serviert. Es gab Filet Mignon direkt vor uns über Holzkohle gegrillt. Oh Mann, war das gut. Danach hatten wir noch einen lustigen Abend mit Peter, dem Inhaber und dem einen oder anderen Jägermeister.