Tembe Elephant Park, 19.3

Etwas zerknautscht standen wir auf, um zu frühstücken. Heute wollten wir endlich einmal Fotos sortieren, lesen und faul am Pool liegen. Wir hatten doch schließlich Urlaub. Am Nachmittag war ein Game-Drive geplant. Wir hatten uns entschieden eine organisierte Pirschfahrt zu machen, da wir uns nicht sicher waren wie der Zustand der Wege im Park nach dem Unwetter sein würden. Im Nachhinein war diese Entscheidung goldrichtig.
Vezi, Fahrer und Nature-Guide in Personalunion holte uns pünktlich um 15 Uhr ab und wir bretterten mit unserem Ford Ranger los in den Tembe Elephant Park, der 1983 gegründet wurde und sich bis nach Mosambik erstreckte. In ihm sollten auch noch einige der legendären Tusker-Ellefanten leben, von denen es nur noch ganz wenige auf der Erde gab.
Der Geländewagen holperte mit uns durch buschige und grüne Landschaften, vorbei an grasenden Impalas und Nyala-Antilopen. UnsereAugen versuchten den dichten Busch zu durchdringen, immer auf der Suche nach den Dickhäutern. 
Vezi spähte nach Spuren und plötzlich schnüffelte er und machte uns auf den strengen Duft von Elefanten aufmerksam und schon hörten wir sie auch im Gebüsch. Endlich konnten wir die Prachtburschen auch erkennen. Ein Bulle hatte riesige weisse Stoßzähne, Tusks. Daher der Name Tusker. Wir beobachteten sie so gut es ging, aber es wagte sich kaum einer aus dem gemütlichen Grün. Da es so viel geregnet hatte, waren die Wasserlöcher natürlich verwaist, bis auf die Frösche, die gerade ihr Abendkonzert anstimmten. Ohne Guide hätten wir in dem dichten Gestrüpp mit Sicherheit nicht viel gesehen.
Zurück im Camp gab es wieder ein sehr gutes Abendessen und als Vorspeise Malarone (Malariaprophylaxe) mit Gin and Tonic. Doppel gemoppelt hält besser.