Tembe nach Hluhluwe, 21.3

Gepackt war schnell und nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Hluhluwe Nationalpark. Unterwegs kauften wir das Nötigste ein, in einem Supermarkt, in dem man zum Einkauf noch kostenlos einen Gehörschaden mit kriegte, so laut war die Musik.
In der Nähe des Nationalparks fanden wir eine kuschelige Lodge mit Campingplatz. 
Im Schweiße unseres Angesichts organisierten wir unser Auto. Wir verräumten unsere Klamotten, Einkäufe und richteten uns häuslich ein, schließlich sollte der Camper für die nächsten 9 1/2 Wochen unser Zuhause sein. 
Auf die Schwüle folgte ein kühler Gewitterwind und es wurde ringsherum grau. In der Ferne hörte man Donnergrollen, deshalb beschlossen wir erst einmal abzuwarten, bevor wir noch einmal los wollten.
Es wurde nicht besser, also blieben wir am Camp.
Auf einen Gin and Tonic gingen wir ins Restaurant und warteten dort auf die Fütterung der "Raubtiere", namentlich der Riesengalagos oder Buschbabys. Die wurden wie jeden Abend um halb 8 gefüttert. Tatsächlich kamen vier oder fünf der putzigen Gesellen zum Festmahl aus Bananen. Sie ließen sich auch gerne ein Bananenstückchen mit der Hand reichen. Einfach süß.
Heute war unsere erste Nacht im Camper. Wir waren gespannt wie es sich da drin schlief.