Hluhluwe 22.3 und 23.3

Unsere Wäsche war nasser als zuvor, weil es wieder die ganze Nacht geregnet hatte. Es schlug uns ein wenig aufs Gemüt, aber es half ja nichts. Nach einem Kaffee fuhren wir los zum Park. Mit der Wild Card zahlten wir keinen Eintritt. 
Am Gate wurde unser ganzes Auto gefilzt. Es war fast wie an der Grenze zur DDR seinerzeit. Doch dann konnten wir los. 
Alles war pitschnass und ganz grün. Überall stand das Wasser, so dass die Tiere überhaupt keinen Grund hatten aus dem schützenden Busch zu kommen. Schon gar nicht die bedrohten Nashörner für die das Hluhluwe Game Reserve bekannt ist.
So fuhren wir Stunde um Stunde und freuten uns über jedes atmende Wesen, das sich uns in den Weg stellte. Immerhin sahen wir Büffel, Zebras, Nyalas, Warzenschweine und einen Waran. 
Schauen macht hungrig und so hielten wir an einem Picknickplatz und warfen dort erst einmal den Grill an. Wir brieten eine Boerewors und genossen diese im Sonnenschein mit Blick auf den Hluhluwe River.
Frisch gestärkt ging die Fahrt weiter. Wir hatten Glück und bekamen doch noch unser heißersehntes Rhino vor die Linse und freuten uns total.
Irgendwann später begann es wieder zu regnen und wir machten uns auf in Richtung Parkausgang. Ein wunderschöner Regenbogen zeigte sich noch zum Abschied am Himmel. Und am Abend würde wieder ein neuer Plan geschmiedet werden, so viel war klar.