Sesriem, 13.4

Vormittags ließen wir es langsam angehen, gingen in die Sesriem Lodge, um das freie WiFi zu nutzen und ein kaltes Getränk zu uns zu nehmen, denn draußen war es schon wieder richtig heiß.
Kurz vor zwei Uhr trafen wir uns mit Blanca und nach einem Eis ging es los in die Dünen der Namib. Wir fuhren staunend die 60 Kilometer hinein zum Sossusvlei, vorbei an vollkommen geformten roten Dünen, so auch an der berühmten Düne 45. Der Name kommt allein daher, dass sie am Kilometer 45 der Straße liegt, die Sesriem mit dem Sossusvlei verbindet.
Die letzten Kilometer waren nur mit Allrad zu befahren, da sie sehr sandig waren. Wir drei knipsten wie wild und freuten uns, dass wir so gut wie alleine waren, während es früh morgens ein Höllenspektakel sein muss mit all den Reisebussen.
Auf dem Rückweg buddelte sich unsere Cordula in den tiefen Sand ein und wir kamen nicht mehr weiter. Markus versuchte uns mit dem Spaten zu befreien, doch es half nicht viel. Nur gut, dass hinter uns noch andere Autos waren. Hilfe nahte in Form einer "Touristenschaukel" mit erfahrenem Driverguide. Dieser manövrierte unser Auto gekonnt aus dem tiefen Sand auf die sichere Piste zurück. Erleichtert fuhren wir über die Asphaltstraße zurück. Natürlich nicht ohne auf der Düne 45 herum zu turnen und auch nicht ohne etliche Fotostopps.
Diesen gelungenen Tag begossen wir in der Sesriem Lodge und plauderten mit Blanca über ihre spannenden Reisen.