· 

Chobe, 29.4

Heute mussten wir endlich unsere Vorräte wieder aufstocken, bevor wir über die Grenze nach Botswana weiter reisten.
Alles ging ohne Schwierigkeiten, trotz der mürrischen Grenzbeamten hüben wie drüben. In Botswana musste wieder jedermann durch die Desinfektionspampe gehen, wegen Maul- und Klauenseuche und sonstigen furchtbaren Krankheiten. Wir lachten uns wieder einen, vor allem als wir das Plakat sahen mit all den Gefahtgütern, die man tunlichst nicht einführen durfte. Zum Beispiel die gefährliche Wassermelone...
Am Ngoma Gate zum Chobe Nationalpark fragten wir spaßeshalber nach, ob es in Ihaha ein Plätzchen für uns gäbe. Wir waren erstaunt, als es tatsächlich für 2 Nächte einen Platz gab und das ganz ohne Herumlamentierens. Das war ja mal etwas ganz neues.
Also ab in die Wildnis!
Auf dem abenteuerlichen Weg zum Camp sahen wir schon die ersten Tiere, darunter auch die buntgescheckten namibischen Rinder. Soviel zum Thema Maul- und Klauenseuche.
Am Camp gab es dann doch noch ein Hin und Her und er weiß es nicht welchen Platz wir bekommen sollten und ob überhaupt und zahlbar nur in Pula...Blöd für uns, die wir keine hatten. Der Parkbeamte erbarmte sich dann doch und nahm Südafrikanische Rand-Noten. Und da war er wieder, der fantastische Preis von 100 Euro für eine Übernachtung auf einem Platz der noch genauso aussah wie vor 10 Jahren und einem Sanitärhäuschen, dass seit bald 20 Jahren auch keinerlei Baumaßnahmen erfahren hatte. So wollten wir's ja haben.
Abend fuhren wir noch ein wenig herum und sahen jede Menge Giraffen, Elefanten auf dem Weg zum Wasser und viele der unvermeidlichen, aber sehr hübschen Impalas. 
Nachts erwarteten wir Spektakuläres, da der Parkmensch am Gate vor Löwen warnte, die durch's Camp streiften. Doch es war und blieb total langweilig und mir fiel ein, dass er oder ein Kollege genau diese Geschichte schon beim letzten Mal erzählte.