Chobe, 30.4

Wir trödelten ewig herum und kamen einfach nicht vorwärts. Das sollte man in den Parks ja eigentlich nicht machen, wenn man Tiere beobachten will. Wir kamen dann doch noch los und führen am Fluss entlang sahen jede Menge Vögel und die üblichen Verdächtigen, aber sonst nichts. Eine Weile folgten wir Katzenspuren, doch gefunden haben wir sie nicht. Nur gut, dass auch die Guides in den Touristenschaukeln auch nichts gesehen hatten.
Die heißeste Zeit verbrachten wir im Camp unter unserer Markise und wuschen unsere Füße unter der Solardusche. Bis auf lästige Insekten, die sich im Errsatzrad einnisten wollten war der Nachmittag total entspannt. Später machten wir uns wieder auf den Weg und hofften wie immer auf Katzen, auch wenn wir nachts überhaupt nichts gehört hatten.
Grasende Giraffen, Kudus und natürlich auch Impalas waren am Wegesrand zu sehen un in der Ferne sahen wir Elefanten. Plötzlich brachen vor uns Elefanten aus dem Busch und strebten zum Wasserloch. Es wurden immer mehr und mehr. Wir fotografierten und filmten, da wir sowieso nicht weiterfahren konnten. Es wollte kein Ende nehmen. Wir schätzten so 150 Elefanten tummelten sich um uns herum. Es war dann schon etwas unheimlich, zumal wir eigentlich zum Camp zurück sollten. 
Die Sonne stand schon recht tief am Himmel, so entschieden wir querfeldein zu fahren und nicht am Fluß entlang. Mit der letzten Sonne und der letzten Giraffe erreichten wir das Camp.