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Limpopo River Lodge, 12.5 bis 13.5

12.5


Frisch gestärkt nach dem Frühstück wanderten wir mit unserem Guide, der einen unaussprechlichen Namen hatte, in die Goo-Moremi-Schlucht. Sie war grün und steinig mit einem Bach, der gemächlich dahinfloss. Das war ein ganz anderes fremdes Botswana, als jenes sandige, staubige und flache das wir kannten. 
Hin und wieder mussten wir den Bach queren, über Steine balancieren und wanderten an Seretse Khamas Alarmstein vorbei, der dessen Tod verkündete. Dann kamen wir an den ersten Wasserfall. Zum zweiten Wasserfall mussten wir klettern, was mich Überwindung kostete, aber schließlich schafften wir es alle. Der Weg zum dritten Wasserfall ließ Heidi und mich fast kapitulieren. Zu schmal und zu hoch. Unser Guide zeigt uns einen Trick, wie auch wir dorthin gelangen konnten. Es wäre sehr schade gewesen, wenn wir diesen schönen Ausblick nicht hätten genießen können.
Nach eineinhalb Stunden waren wir wieder glücklich bei unseren Autos.
Unser nächstes Ziel war die Limpopo River Lodge. Dort bezogen wir einen schönen Platz direkt am Limpopo. 
Die große Feuerstelle lud direkt ein am Abend drum herum zu sitzen und zu plaudern.

13.5


Nach einem gemütlichen Tag im Schatten fuhren wir um 3 Uhr los zum Game-Drive. Am ersten Wasserloch waren viele Zebras und Impalas, doch sobald wir uns mit den Autos näherten, war es mit der Ruhe vorbei und erschrocken rannten alle davon in den Busch. Am nächsten Wasserloch war es dasselbe. Die Elefanten tröteten laut, bevor sie ängstlich im Busch verschwanden. Das lag wohl daran, dass in dieser Gegend viel gejagt wird. Es reihte sich eine Jagdfarm an die andere. 
An einem verlassenen Wasserloch in malerischer Landschaft tranken wir einen Sundowner, bevor wir uns wieder zu unserer Feuerstelle begaben, um zu grillen und zu quatschen.