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Mopane Bush Lodge, 15.5

Das Programm heute sah den Besuch des Nationalparks vor. Wir verabredeten uns am Nachmittag an der Bar und so fuhr jeder für sich. Der Park war überschaubar klein und bestach jetzt nicht durch Tierreichtum, sondern durch eine tolle Landschaft mit vielen uralten Baobabs. Der Weg am Limpopo entlang war nicht sehr aufregend, da der Fluss kaum Wasser hatte. Dafür gab es reichlich Überläufer aus dem gegenüberliegenden Simbabwe, nämlich Kühe, die dort im Park weideten. 
Ob das fehlende Wasser im Fluss der Dürre zu zuschreiben war, oder das nahegelegene Kohlebergwerk Wasser abpumpte konnten wir nicht in Erfahrung bringen.
Später trafen wir uns an der Bar auf ein paar kühle Drinks und einen Snack, bevor wir zum Camp zurückkehrten. Unterwegs hatten wir tatsächlich das Glück eines der drei Rhinos, die hier im Game Reserve angesiedelt wurden, zu sehen. Aber es war sehr scheu und versteckte sich sobald es unser Auto herannahen hörte.
Keiner hatte mehr so richtig Hunger, so gab es Brotzeit oder wie es bei uns heißt, Vesper.