4. Vom Kgalagadi Nationalpark nach Swakopmund

Auf dem Weg nach Rundu ... Roy's Camp
Heute war Ostern und wir wieder auf der Pad. Wir wollten heute einmal wieder ordentlich Strecke machen auf unserm Weg nach Norden. Unsere Fahrt endete vor Grootfontein auf einem wunderschönen Campingplatz nahe des berühmten Hoba-Meteoriten. Kurz nachdem wir unsere Boerewors gegessen hatten prasselte ein Gewitterregen auf uns herab. Gut dass wir es uns in unserem Auto zur Not gemütlich machen konnten.
Was für ein Highlight! http://www.tommys.iway.na
Schön ausgeschlafen warteten wir bis der Nebel sich verzogen hatte und gingen ins Städtchen. Dort hatten wir Leberkäse und Bockwurst zum Mittagessen. Ein Träumchen. Danach gingen wir einfach mal shoppen. Man müsste die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und das Ersparte unter die Leute bringen. Und wir waren sehr erfolgreich. Den Sundowner nahmen wir im Tiger Reef neben unserem Campingplatz zu uns und schauten zu wie die Sonne im Atlantik versank.
Nach ungefähr 3 Stunden Fahrt hieß uns die Zivilisation in Swakopmund willkommen. Im Alte Brücke Resort wurden wir schon erwartet. Was für eine Wohltat nach all dem Staub. Nur hatten wir völlig verdrängt wie kalt es in Swakopmund immer ist und wie nebelig es ist. Gut, dann eben lange Hosen und Fleecejacken. Nach einer langen heißen Dusche reservierten wir im Old Steamer einen Tisch für das Abendessen, buchten die Living Desert Tour und spazierten dann gemütlich an der Waterfront...
Nach einer heißen Dusche wurde Cordula bepackt und dann ging es den steilen Pass wieder hinunter und zur Blutkoppe weiter. Dafür hatten wir uns schon in Sesriem das Permit bei der Nationalpark-Behörde geholt. Nach etlichen Stunden Fahrt hatten wir endlich unser Ziel erreicht konnten unser Lager errichten und auf den Sonnenuntergang warten. Wir waren ganz alleine und sobald es dunkel wurde war es ganz still, nur unser Feuer knisterte munter vor sich hin. Der Kap-Fuchs war der einzige, der uns...
Viele Umarmungen und gute Wünsche zum Abschied und wir waren wieder auf der Pad. Wir wollten heute zumindest bis Solitaire, dem einsamen Ort mitten in der Wüste fahren. Die Piste war in einem elenden Zustand und hinterher waren die Bandscheiben total durchgerüttelt. Dieser kultige Ort besteht aus einer Gästefarm, Campingplatz, einem General Dealer, einer Tankstelle, einem Restaurant und einer Bäckerei, die einen legendären Apfelkuchen bäckt. Wir können da leider keine Meinung dazu...
Vormittags ließen wir es langsam angehen, gingen in die Sesriem Lodge, um das freie WiFi zu nutzen und ein kaltes Getränk zu uns zu nehmen, denn draußen war es schon wieder richtig heiß. Kurz vor zwei Uhr trafen wir uns mit Blanca und nach einem Eis ging es los in die Dünen der Namib. Wir fuhren staunend die 60 Kilometer hinein zum Sossusvlei, vorbei an vollkommen geformten roten Dünen, so auch an der berühmten Düne 45. Der Name kommt allein daher, dass sie am Kilometer 45 der Straße...
Wir verabschiedeten uns von Blanca und fuhren weiter durch die prähistorisch anmutende Landschaft der ältesten Wüste. Es fehlten nur noch die Dinosaurier. Am Nachmittag kamen wir in Sesriem an. Vor dem Parkeingang zu Sossusvlei war eine Tankstelle mit Campingplatz und gut sortiertem Laden. Wir bekamen den schönsten Platz ganz hinten einsam gelegen und mir Gnus gleich in der Nachbarschaft. Und wen trafen wir am Laden? Blanca, die unterwegs einen Platten hatte, dafür aber eine...
Weite Wege führten uns durch die Marslandschaft der Namib. Auf halbem Weg machten wir am Nachmittag Halt im Örtchen Betta. Der Ort bestand aus einer Tankstelle mit angeschlossenem Shop und Restaurant und einem tollen Campingplatz. Dort schlugen wir auch umgehend unser Zelt auf, duschten und kochten zum ersten Mal in unserem gusseisernen Potjie. Ungefähr zweieinhalb Stunden schmorten unsere Hähnchenschenkel vor sich hin, derweil hatten wir Zeit mit einer spanischen Dame zu palavern. Blanca...

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